Allmählich klären sich die Standpunkte zur vom Bundeskanzler zur Sprache gebrachten Volksbefragung zu den Empfehlungen der von der Bundesregierung eingesetzten und finanzierten Wehrdienstkommission.
Die in der Kommission tätigen Experten selbst fühlen sich hintergangen und das wohl zu Recht. Denn wenn man als Experte gefragt wird und dann über meine Empfehlungen jeder abstimmen darf, dann kann ich man sich nur hintergangen fühlen, oder?
Der Präsident der ÖOG hat sich im ZIB 2 - Interview am 17.02.2026 ganz klar und im Sinne der stattgefundenen Präsidiale der Plattform für ein wehrhaftes Österreich und den Ergebnissen des Tages der Wehrpflicht am 20.01.2026 sowie der dort demonstrierten Einigkeit der Wehrsprecher der Parlamentsparteien artikuliert. Sogar unser Oberbefehlshaber und sogar Landeshauptleute artikulieren sich zwischenzeitig klar für die sofortige Umsetzung der Empfehlungen der Wehrdienstkommision und nicht für eine Volksbefragung. Siehe auch: Milizverband-Präsident Armin Richter: „Acht plus zwei Monate Wehrdienst ist die Unterkante“ | DIE FURCHE
Auch die IGBO verlangt nun von der Politik eine klare Entscheidung in der Sache gemäß den Empfehlungen der Wehrdienstkommission und sofortige Umsetzung aller von der Kommission artikulierten Empfehlungen und des Willens der Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher.
Die Empfehlungen der Experten umfassen ja nicht nur eine Rückkehr zur Dauer des Wehrdienstes von 8 Monaten und zu 2 Monaten Milizübungen sondern umfassen noch eine Reihe weiterer Maßnahmen, um Österreich im Falle einer Notsituation sicherer und handlungsfähiger zu machen.
Jede Verzögerung in dieser Frage kann tödlich sein und ist daher abzulehnen!
Wer sich Experten einläd, der sollte deren Empfehlungen nicht missachten sondern diese so rasch als möglich umsetzen. Anderenfalls wird er künftig wohl keine Experten mehr dazu bewegen können, ihre Meinung auf diesem Wege kundzutun. Und wer sparen muss, der sollte nicht Experten über Monate beschäftigen und deren Meinung dann nicht umsetzen, dafür aber kostenintensiv infrage stellen. Das stellt seine Glaubwürdigkeit infrage!
Das gilt übrigens auch für Ankündigungen im Regierungsprogramm! Die IGBO steht ganz klar zu allen Verantwortungsträgern, die eine sofortige Stärkung der Einsatzfähigkeit des Bundesheeres und damit die Erhöhung der Überlebensfähigkeit unserer Soldatinnen und Soldaten anstreben! Dazu gehört auch die Anerkennung der akademischen Ausbildung der Berufsoffiziere!