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Geschätzte Kamerad:innen,
Im Zuge der Mitgliederversammlung am 16.09.2026 wurde mir das Vertrauen ausgesprochen, die Funktion des Präsidenten der IGBO zu übernehmen. Für dieses Vertrauen möchte ich mich herzlich bedanken. Ich werde gemeinsam und im engen Austausch mit meinen beiden Vizepräsidenten dafür Sorge tragen, die Ziele unseres Vereins auch weiterhin beharrlich, geschlossen und mit der notwendigen Konsequenz zu verfolgen.
Unser oberstes Ziel bleibt dabei unverändert:
Die Anerkennung des im Zuge der militärischen Ausbildung erworbenen akademischen Grades und die daraus resultierende faire besoldungsrechtliche Gleichstellung unseres Berufsstandes. Dazu gehört insbesondere die Angleichung an das A-Schema jener Bediensteten, die im selben Ressort vergleichbare akademische Qualifikationen aufweisen.
Dabei ist aus unserer Sicht ein wesentlicher Aspekt besonders hervorzuheben:
Unsere MBO2-Soldat:nnen erfüllen nicht nur vergleichbare akademische und fachliche Anforderungen wie Bedienstete im A-Schema, sondern übernehmen darüber hinaus spezifisch militärische Anforderungen und Verantwortlichkeiten, die mit zivilen Tätigkeiten nicht unmittelbar vergleichbar sind. Sie tragen Verantwortung für die ihnen anvertrauten Soldat:innen, üben militärische Befehls- und Disziplinargewalt aus und sind im Einsatz bereit, die eigene körperliche Unversehrtheit für die Erfüllung ihres Auftrages aufs Spiel zu setzen.
Der militärische Beruf verlangt damit eine besondere Form der persönlichen Verpflichtung. „Treu bis in den Tod“ ist dabei keine bloße Formel, sondern bringt die außergewöhnliche persönliche Verantwortung zum Ausdruck, die mit unserem militärischen Beruf verbunden ist. Berufsoffiziere müssen bereit sein, auch unter unmittelbarer Gefahr für das eigene Leben Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
Gerade im Hinblick auf den Aufbauplan 2032 gilt dabei mehr denn je:
Wer Material sagt, muss auch Personal sagen.
Modernes Gerät allein schafft noch keine militärische Fähigkeit. Entscheidend sind jene Menschen, die dieses Gerät führen, einsetzen und im Einsatz Verantwortung übernehmen. Die Mission Vorwärts bedarf also auch einen Fortschritt im Besoldungswesen.
Die sicherheitspolitisch instabile Lage in Europa und die aktuellen Konflikte weltweit führen uns eindrücklich vor Augen, wie rasch sich bewaffnete Konflikte und damit auch die Anforderungen an die Streitkräfte verändern. Neue Technologien, veränderte Bedrohungslagen und die zunehmende Dynamik auf dem Gefechtsfeld erfordern eine laufende Anpassung unserer Fähigkeiten.
Damit steigen auch die Anforderungen an uns Berufsoffiziere. In unseren Führungsfunktionen sind wir mehr denn je gefordert, sowohl die uns anvertrauten Soldat:innen als auch das in Anschaffung befindliche Gerät bestmöglich und verantwortungsvoll einzusetzen. Eine solche Verantwortung lässt sich nicht auf eine rein fachliche oder administrative Tätigkeit reduzieren.
Umso wichtiger ist es, dass diese zusätzlichen Anforderungen und Verantwortlichkeiten auch in der besoldungsrechtlichen Bewertung unseres Berufsstandes angemessen berücksichtigt werden.
Aktueller Stand:
Es ist sehr erfreulich, dass derzeit zwei juristische Verfahren aussichtsreich verlaufen. In beiden Verfahrenssträngen ist eine zeitnahe weitere Entwicklung und eine baldige Feststellung bzw. Arbeitsplatzbewertung zu erwarten. Damit ergeben sich konkrete Ansatzpunkte, um unser Anliegen auf rechtlicher und sachlicher Ebene weiter voranzutreiben.
Von besonderer Bedeutung ist dabei auch die Größenordnung unseres Berufsstandes. Im Österreichischen Bundesheer befinden sich rund 2.000 MBO2-Soldat:innen. Sollte es gelingen, in den laufenden Verfahren entsprechende rechtliche Grundlagen und belastbare Präzedenzfälle zu schaffen, besteht damit ein erhebliches Potenzial, die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Entscheidungen auf eine wesentlich größere Zahl von Bediensteten auszuweiten. Die aktuellen Verfahren werden daher eine Wirkung für unseren gesamten Berufsstand entfalten.
Gerade deshalb ist es wichtig, die nunmehrigen Verfahren konsequent, sachlich und juristisch fundiert zu begehen. Jeder erreichte Fortschritt kann dazu beitragen, die Grundlage für eine weitergehende Gleichstellung der MBO2-Soldat:innen zu schaffen.
Bei der Mitgliederversammlung am 16.09.2026 wurde wie folgt gewählt:
Präsident: Hptm KRENN Achim, BA
1. Vize-Präsident: Mjr Mag.(FH) SCHUMER Gerald
2. Vize-Präsident: Obst i.R Dr. ALBEL Siegfried, MSD MSc
Kassier: ObstdIntD HAUDEJ Daniel, MSc
Schriftführer: Obst HADEYER Bertram
Weiteres Vorgehen:
Im Oktober wird eine Vorstandssitzung stattfinden, bei welcher der bisherige Präsident Dr. ALBEL Siegfried, MSD MSc, Obst i.R, in seiner neuen Funktion als 2. Stellvertretender Präsident, der neu gewählte Vizepräsident Mjr Mag.(FH) SCHUMER Gerald und ich gemeinsam den weiteren Fahrplan für das restliche Kalenderjahr festlegen werden.
Im Mittelpunkt werden dabei unter anderem die Mittelbereitstellung zur Bestreitung der beiden laufenden Verfahren, die Aktualisierung der Mitgliederlisten sowie die Koordination weiterer Termine und Kontaktaufnahmen mit den angehenden und ausgemusterten Berufsoffizieren an der Theresianischen Militärakademie stehen. Ebenso werden ausstehende Ehrungen und Auszeichnungen sowie weitere vereinsinterne Themen besprochen und vorbereitet.
Ich freue mich, dass die IGBO ihrem Vereinszweck entsprechend konsequent und erfolgreich ihren Weg weitergeht. Die kommenden Monate werden insbesondere im Hinblick auf die laufenden Verfahren und die weitere Entwicklung der besoldungsrechtlichen Einstufung unseres Berufsstandes von großer Bedeutung sein.
Ich bin überzeugt, dass wir unsere Ziele nur dann nachhaltig erreichen können, wenn wir geschlossen auftreten, sachlich argumentieren und unsere Anliegen mit Beharrlichkeit weiterverfolgen. Dafür bitte ich auch weiterhin um die Unterstützung und den Zusammenhalt unter uns Kamerad:innen.
Die Größe unseres Berufsstandes, die bestehenden rechtlichen Verfahren und insbesondere die Möglichkeit, durch erfolgreiche Verfahren entsprechende Präzedenzfälle zu schaffen, bieten dabei eine konkrete Grundlage für die weitere Entwicklung. Es liegt an uns, dieses Potenzial gemeinsam und mit der notwendigen Konsequenz zu nutzen.
Ich blicke mit Zuversicht auf die kommenden Aufgaben und bin gespannt auf die weiteren Entwicklungen.
Mit kameradschaftlichen Grüßen
Ihr
Hptm KRENN Achim, BA
Präsident der IGBO
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Kameraden und Kameradinnen!
Freundinnen und Freunde der IGBO!
Hier nochmals der Link zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung 2026 der IGBO:
Bitte den Link Kopieren und in die Kommandozeile des Browsers einfügen (oder händisch eintragen). Danke!
Der Link gilt erst ab 160926 um 1820 Uhr!
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Ich darf Sie höflich zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung 2026 einladen. Die Einberufung finden Sie unter den Beiträgen hier.
Besonders würden wir uns über die Teilnahme der Angehörigen des jüngsten Studienganges an der TherMilAk freuen!
Die Teilnahme erfolgt über eine spezielle und sehr sichere Plattform, die den Zugang nur über den verlautbarten Link erlaubt. Es wird auch ein Vertreter unsere Rechtsanwaltkanzlei teilnehmen und über den Stand unserer Bemühungen sowie über die Teilnehmemöglichkeiten informieren.
Wir haben einen Hochschulabschluss und sind daher als Akademiker / Akademikerinnen zu behandeln!
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Kameraden, Freunde der IGBO und Kameradinnen!
Nachdem uns das Bundesverwaltungsgericht in einem Fall bescheinigt hat, dass wir Recht haben, wäre es grob fahrlässig, unser Anliegen nicht weiter zu verfolgen. Bisher haben wir die Rechnungen unserer Rechtsanwaltskanzlei bezahlt, wenn das Geld dafür vorhanden war. Ich halte es daher für klug, wenn die Anwältin uns jetzt vorschlägt, für die weitere Arbeit der Kanzlei eine Vorauszahlung zu tätigen, damit diese sofort reagieren kann und kein Zeitverzug ensteht.
Daher bitten wir Sie um Vorauszahlungen oder Spenden in jeder für Sie möglichen Höhe, um das umsetzen zu können. Die Aussichten waren noch nie so günstig wie nach dem BVG-Urteil, endlich die Beseitigung der Bnachteiligung von uns Berufsoffizieren im Vergleich mit Beamten der Allgemeinen Verwaltung erreichen zu können. Daher sollten wir die Chance nicht ungenutz verstreichen lassen, denn wir haben nicht nur ein Hochschulstudium absolviert, wir sind Akedemiker und Akademikerinnen und müsse daher auch als solche behandelt werden!
Danke an alle, die mitmachen und die Bitte an alle, im Kameradenkreis (innerhalb der Jahrgänge) darauf aufmerksam zu machen, weil leider nicht alle Mitglieder der IGBO daran denken, ihre aktuelle Adresse zu melden.
Mit kameradschaftlichen Grüßen Ihr
Dr. Siegfried Albel, Obst i.R.
Präsident der IGBO

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Geschätzte Mitglieder und Freunde der IGBO!
Wir haben im bisherigen Rechtsverfahren nicht nur einen tollen Erfolg erzielt. Wir hatten bisher auch die Kosten dafür zu tragen. Viele werden sich daher fragen, warum das so ist. Hier gibt es die Erklärung dafür:
Leider haben nur sehr wenige Mitglieder der IGBO in Form einer Rechtsschutzversicherung vorgesorgt. Und gerade diese haben sich aus dem bisherigen Rechtsverfahren durch Zurückziehung ihrer Anträge entfernt. Daher sind die Kosten der Musterverfahren bei der IGBO hängen geblieben und konnten also nicht durch Versicherungen übernommen werden. Die IGBO empfielt daher Ihnen allen, zur Wahrung ihrer persönlichen Interessen eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Die Österreichische Beamtenversicherung hat dazu folgende Angebote:
Es gibt eine Gruppenversicherung, die Sie gegen Forderungen absichert, die aus Ihrer Berufsausübung entstehen können. Hier Details dazu:

Es gibt aber auch eine Kooperation der ÖBV mit der DAS. Details finden Sie auf den nachfolgenden Seiten:




Wir bitten Sie alle zu prüfen, ob sie nicht doch eine Versicherung abschließen sollten, um Schaden für Sie, Ihre Angehörigen und für uns alle abwenden zu können.
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